Im Zentrum steht Clara, eine junge Amerikanerin, die mit ihrer Mutter Margaret durch Italien reist. Auf einer Piazza in Florenz begegnet sie dem charmanten Fabrizio – eine Liebe auf den ersten Blick. Doch Claras unbewusst-naive Sicht auf die Welt birgt ein Geheimnis, das ihre Mutter um jeden Preis schützen möchte. Margaret fürchtet Enttäuschung und Verletzung und stellt sich den aufkeimenden Gefühlen ihrer Tochter entgegen. Dabei stellt sich die Frage: Ist Fürsorge immer ein Akt der Liebe – oder manchmal auch ein Hindernis für das eigene Glück?
Zwei versierte Musicalsängerinnen zu Gast
Mit äußerstem Feingefühl und Sinn für Komik wie Absurdität erzählt das vielfach ausgezeichnete Werk vom Beginn und Wandel der Liebe, von Emanzipation und vom schmerzhaften, notwendigen Loslassen. Die Koproduktion mit dem Musiktheater im Revier wird nun nach der Premiere im November in Gelsenkirchen mit eigener Besetzung im Wuppertaler Opernhaus zu sehen sein. In den beiden Hauptrollen sind zwei versierte Musicalsängerinnen zu Gast: Stefanie Smailes als Mutter Margaret Johnson und Harriet Jones als verliebte Tochter Clara. Jones gab in der Rolle der Christine (in „The Phantom of the Opera“) ihr West End-Debüt in London. Smailes war zuletzt als Stiefmutter in „Cinderella“ an der Oper Wuppertal zu sehen.
Oper Wuppertal plant zwei besondere Vorstellungen
Eine besondere Vorstellung findet am Sonntag, 12. April 2026, statt: Gehörlose und Menschen mit Hörbehinderung haben die Möglichkeit, die Aufführung mithilfe eines SoundShirts zu erleben, das Musik in Vibrationen umsetzt.
Die Generalprobe, die am Freitag, 6. März 2026 um 18 Uhr stattfindet, wird für den guten Zweck geöffnet: Die Einnahmen kommen der AIDS-Hilfe Wuppertal e.V. zugute.
Weitere Informationen und Tickets sind bei der KulturKarte oder über die Website der Oper Wuppertal unter oper-wuppertal.de/piazza erhältlich. »red«

