Studierende sprachen mit Peter Jung, Manfred Todtenhausen und Dr. Thorsten Böth

Im Gespräch mit: Peter Jung, Manfred Todtenhausen und Dr. Thorsten Böth
© bdvb Wuppertal

Karriere machen in Politik und Verwaltung – welche Herausforderungen damit verbunden sind, haben der ehemalige Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) und der erneut für den Deutschen Bundestag kandidierende Manfred Todtenhausen (FDP) Ende Juni beim 1. Career Talk der bdvb-Hochschulgruppe an der Uni Wuppertal erläutert. Einen Einblick in die Verwaltung gab der ehemalige NRW-Staatskanzlei-Mitarbeiter Dr. Thorsten Böth.

Erfahren im politischen Geschäft

Jung und Todtenhausen können auf eine lange Politiklaufbahn zurückblicken. Während Jung elf Jahre lang erster Bürger der größten Stadt im Bergischen Land war, vertrat Todtenhausen die Region bereits von 2012 bis 2013 im Berliner Parlament.
Beide Politiker kennen sich auch aus dem Wuppertaler Stadtrat. Todtenhausen ist seit 2004 Stadtverordneter im Rat, dem Jung bis 2015 als Oberbürgermeister vorsaß. Daher konnten sie den zehn anwesenden Studierenden einen weitreichenden Einblick in den Politikalltag verschaffen.
Todtenhausen betonte in diesem Zusammenhang: „Es sind alles Mandate auf Zeit, darüber muss man sich im Klaren sein.“

Wichtig: Die Menschen im Hintergrund

Eine gelungene Veranstaltung © bdvb Wuppertal

Im Alltag käme es besonders auf die MitarbeiterInnen der politischen Mandatsträger an. Deren Wichtigkeit für die tägliche Arbeit eines Abgeordneten, vor allem bei Vorbereitungen auf Sitzungen in Ausschüssen und im Parlament, betonte der FDP-Politiker besonders. Auch Oberbürgermeister a.D. Peter Jung hob die Unterstützung durch seinen Büroleiter hervor.

Die Verwaltungsperspektive hingegen hat Dr. Thorsten Böth, ehemaliger Mitarbeiter der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei und aktuell Geschäftsführer einer NGO, erläutert. Anhand eines Organigramms über die Behördenstruktur des Landes NRW stellte er mögliche Berufsfelder und Karrierechancen vor.

Neue Perspektiven gewonnen

„Insgesamt ist es ein lockerer Abend geworden, bei dem auch viel Raum für Fragen seitens der Studierenden entstanden ist. Ich persönlich kann sagen, dass mich die Vielzahl an unterschiedlichen Behörden und die damit verbundenen Möglichkeiten für Akademiker, die Dr. Böth aufgezählt hat, dazu bewogen haben, über einen späteren Einstieg dort nachzudenken. Außerdem blicke ich nun ganz anders auf die Arbeit von gewählten Politikern, da diese nicht nur auf die Sitzungen im Parlament beschränkt ist“, zieht Organisator Sven Ellner von der bdvb-Hochschulgruppe als Fazit der Veranstaltung. »red«

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