RCDS, BIS, Grüne, Jusos, Die PARTEI und Freibeuter & Liberale bilden eine „Große Koalition“

Das Studierendenparlament wählte auf seiner ersten Sitzung einen neuen AStA

Das Studierendenparlament wählte auf seiner ersten Sitzung einen neuen AStA

Am Mittwoch, den 5. August 2015, fand die konstituierende Sitzung des neugewählten Studierendenparlamentes (StuPa) statt (blickfeld & engelszunge.tv berichteten live). Eine vierzehn Sitze starke Koalition wählte dabei den neuen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Die Liste Odeon/CampusBash bildet mit sieben Sitzen die alleinige Opposition. Zudem wurden zwei Mitglieder für den Schlichtungsrat gewählt, der die unter Manipulationsverdacht stehende StuPa-Wahl prüfen soll.

Die neuen AStA-Vorsitzenden Veysi Guneri (BIS), Bastian Politycki (RCDS) und Dennis Pirdzuns (Grüne) lösen Philip Scheffler (RCDS) und Josua Schneider (Odeon/CampusBash) ab. Letzter findet sich mit der siebenköpfigen Odeon-Fraktion erstmalig seit Listengründung 2012 in der Opposition wieder. Ihnen steht eine breite Koalition gegenüber, die zum vorgeschrieben Finanzreferat, welches weiter von Felix Wengler (RCDS) besetzt wird, acht AStA-Referate gebildet hat:

  • Presse & Öffentlichkeit: Andrea Lehmann (Freibeuter & Liberale)
  • Hochschulpolitik: Manuela Wienhauer (RCDS)
  • Soziales: Julia Wiedow (Die PARTEI)
  • Interkulturelles & Campusleben: Najib Benkid (BIS)
  • Kultur & Freizeit: Simon Richter (RCDS)
  • Transparenz & Mitbestimmung: Justus Faust (Jusos)
  • Gebäude & Technik: Erhan Yesilöz (BIS)
  • Ökologie & Mobilität: Lukas Vaupel (Grüne)

StuPa-Präsidiumsmitglied trat kurz nach seiner Wahl zurück

Zuvor wurde noch ein StuPa-Präsidium gewählt: Während die Koalition mit Cornelis Lehmann (Jusos) und Konstanze Wagner (Grüne) anfangs zwei Mitglieder stellte, sollte mit Reza Nouri (Odeon/CampusBash) auch ein Mitglied der Opposition im Präsidium vertreten sein. Nouri holte mit 16 Ja-Stimmen das beste Ergebnis, trat jedoch kurz darauf zurück, um sich erfolglos für das Amt des AStA-Vorsitzes zu bewerben. An seiner Stelle wurde Simon Funken (RCDS) in das Präsidium nachgewählt.

StuPa wählte zwei von sechs Schlichtungsratsmitgliedern

Mit Christophe Kaucke und Joel Fuchs stehen die ersten beiden Mitglieder für den Schlichtungsrat fest. Ihnen steht ein umfangreiches Wahlprüfungsverfahren bevor, denn die letzte StuPa-Wahl wurde mittlerweile von allen Wahllisten sowie Teilen des Wahlausschusses angefochten. Die Anfechtungsgründe der Liste Odeon/Campusbash sind bislang unbekannt. Neben dem StuPa muss auch der AStA sowie die Fachschaftsrätekonferenz (FSRK) zwei Schlichtungsratsmitglieder wählen.

Ziele des neuen AStA

In ihrer Pressemitteilung kündigten die neuen StudierendenschaftsvertreterInnen u.a. eine „bessere Integration und Beachtung der Campus Haspel und Freudenberg“ sowie eine stärkere (finanzielle) Unterstützung für Fachschaften und die studentische Kultur an. Wichtige Themen sollen zudem das Praxissemester im Master of Education, der Ausbau des Uni-Days sowie die Optimierung der AStA-Zeitung werden.

Der Allgemeine Studierendenausschuss tagt regelmäßig in seinen Räumlichkeiten (ME.04). Die Sitzungen werden auf der AStA-Homepage und per Facebook angekündigt und können von interessierten Studierenden besucht werden. »mw«

Ein Kommentar zu Neuer AStA im Amt

  1. Daniel sagt:

    „Eine vierzehn Sitze starke Koalition wählte dabei den neuen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Die Liste Odeon/CampusBash bildet mit sieben Sitzen die alleinige Opposition.“

    Ich finde schön, wie alle halbwegs „normalen“ Parteien sich zusammengeschloßen haben. Diesen absolut logischen und notwendigen Schritt hätte ich ihnen ehrlich gesagt nicht zugetraut.

    Und dann noch das Sahnehäubchen:

    „…mit Reza Nouri (Odeon/CampusBash) [sollte] auch ein Mitglied der Opposition im Präsidium vertreten sein. Nouri holte mit 16 Ja-Stimmen das beste Ergebnis, trat jedoch kurz darauf zurück, um sich erfolglos für das Amt des AStA-Vorsitzes zu bewerben.“

    „Die Anfechtungsgründe der Liste Odeon/Campusbash sind bislang unbekannt.“

    Jaja, warum die erst keine Anfechtung und dann plötzlich doch gestellt haben kann sich ja jeder selbst denken.

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