Uni-Persönlichkeiten #1

blickfeld hat den Rektor der BU Wuppertal Lambert T. Koch und die Studentin Nora getrennt voneinander zum Gespräch gebeten ...

Uni-Rektor Lambert T. Koch

Was sind Ihre Pläne für 2012?
Die Bergische Universität hatte bis vor kurzem ca. 14.500 Studierende. Heute sind es deutlich über 16.000. Vor diesem Hintergrund liegt es der Hochschulleitung besonders am Herzen, der massiv gestiegenen Studienplatznachfrage gerecht zu werden. So werden in Absprache mit den Fachbereichen zusätzliche Dozentenstellen geschaffen, die Bauprojekte werden mit Hochdruck vorangetrieben und das Land wird in die Pflicht genommen, den gestiegenen Kosten auch durch angepasste Mittelzuweisungen gerecht zu werden.

Wie fühlen Sie sich als „Rektor des Jahres 2011“?
Wissen Sie, im hochschulischen Alltag hatte ich das Ergebnis dieser Umfrage fast schon wieder verdrängt. Nicht, dass ich mich nicht darüber gefreut hätte! Aber die Herausforderungen für die Bergische Universität sind so groß und die daraus resultierenden Aufgaben so absorbierend, dass keine Zeit bleibt, sich länger mit Momentaufnahmen zu befassen.

Welches hochschulinterne Projekt haben Sie mit den 10.000 € Preisgeld gefördert? Warum gerade dieses Projekt?
Wie versprochen ist das Geld in den Aufbau eines „Studium Generale“ geflossen, weil wir hier ein Defizit an unserer Universität (allerdings keineswegs nur an unserer!) erkannt hatten. Natürlich reicht die Summe nur für die ersten Schritte, die aber tatsächlich schon erfolgreich gegangen wurden. Es gab zunächst einen Experten-Workshop, der dazu da war, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten. Ausgehend von dessen Ergebnissen konnte das Zentrum für Weiterbildung, das mit der Durchführung des Studium Generale beauftragt ist, im laufenden Wintersemester bereits mit einem durchaus ansprechenden Programm starten.

Inwiefern war die Auszeichnung Ansporn für Ihre Arbeit?
Nahezu jeder Mensch fühlt sich motiviert, wenn die eigene Arbeit bzw. die Arbeit des Teams, in dem er tätig ist, gewürdigt wird. Das geht auch mir so.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz an der Uni? Warum ist dies ihr Lieblingsplatz?
Ob der tollen Aussicht stehe ich besonders gerne auf dem „Kanzlerhügel“ neben dem Rektoratsgebäude. Wuppertal zeigt sich dort von seiner schönsten Seite – und die ist durchaus charmant, was auch auswärtige Gäste immer wieder bestätigen.

Wo sehen Sie Schnittstellen zwischen dem Rektorat und Studierendenparlament/AStA?
Die wichtigste Schnittstelle ist das gemeinsame Ziel, die Rahmenbedingungen für ein Studium in Wuppertal möglichst attraktiv zu gestalten. Gemeinsamkeiten sehe ich auch dort, wo wir die Politik immer wieder daran erinnern müssen, dass der Bildungsstandort Deutschland noch stark ausbaufähig ist – sowohl in institutioneller Hinsicht als auch mit Blick auf die Finanzausstattung.

Blitzlichtfrage: Welche drei Worte fallen Ihnen zum Studienstandort Wuppertal als Erstes ein?
aufstrebend, innovativ, lohnend

Verraten Sie uns Ihren zweiten Vornamen?
Tobias

Studentin Nora

Was sind Deine (Uni-)Pläne für 2012?
Auf jeden Fall möchte ich meinen Bachelor-Abschluss machen und alle Kurse, die ich dieses Semester belegt habe, abschließen. Ansonsten werde ich im April umziehen, worauf ich mich schon sehr freue. Damit wird für mich ein neuer Lebensabschnitt beginnen.

Kennst Du den Rektor des Jahres 2011?
Nein, ist es etwa unser Rektor?

Kennst Du das „Studium Generale“?
Soweit ich weiß studiert man dabei „von allem ein bisschen“, um sich ein breites Wissen anzueignen, um sich später zu spezialisieren. Ich finde die Idee sehr interessant und glaube auch, dass so ein breites Wissen hilfreich sein kann. Und für die Unentschiedenen gibt es die Möglichkeit, erst einmal in verschiedene Gebiete hinein zu schnuppern.

Wo an/in der Uni würdest Du 10.000 € investieren?
Am sinnvollsten fände ich es grundsätzlich in Personal zu investieren. Aber da kommt man mit 10.000 € leider nicht sehr weit. Wie wär es mit einem Atelier für die Kunststudenten?

Wo ist Dein Lieblingsplatz an der Uni?
Mein Lieblingsplatz ist in der großen Mensa. Es muss allerdings ein Fensterplatz mit Blick auf das Tal sein. 🙂

Wo siehst Du Schnittstellen zwischen Dir und dem Studierendenparlament/AStA?
Das ist eine schwierige Frage, da ich zu wenig über den AStA weiß. Ich nutze hin und wieder den AStA-Shop und gehe dorthin zum kopieren. Man kann dort auch Informationen und Hilfe zu Studienangelegenheiten bekommen soweit ich weiß. Ansonsten agiert der AStA für mich eher im Hintergrund.

Blitzlichtfrage: Welche drei Worte fallen Dir zum Studienstandort Wuppertal als Erstes ein?
Regen, Berge, Schnee.

Deine Vermutung wofür das „T“ im zweiten Vornamen unseres Rektors steht?
Vielleicht Theodor?

Die Interviews führte: »as« – Erstveröffentlichung des Artikels in der Printausgabe 01-2012, erschienen im Januar 2012.

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  1. Herrlich naiv die Nora… 😉

  2. Kleine naive Studentin kurz vor dem Bachelor.

    Problem nur: Die Dame ist seit 2007 diplomierte Designerin an der BUW…
    In dem Studienganz der kürzlich von Herrn Koch eingestellt wurde 😉 super Interview-Kombi!

    das ist nicht naiv, das ist lustig! Oder auch nicht.

  3. Und aus welchem Grund hat man diese Nora überhaupt interviewt? Ist ja nicht so als hätte sie irgendwas interessantes zu sagen gehabt. Der Koch ebenso wenig, aber immerhin weiß man nun, dass sein zweiter Vorname nicht Tiberius sondern Tobias lautet.

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