Women Entrepreneurs in Science

Das Gründerinnen-Projekt der Bergischen Universität im Profil – Auftaktveranstaltung am 25. November!

Die Bergische Universität Wuppertal (BUW) will Gründerinnen an Hochschulen in NRW unterstützen. Dazu wurde das Projekt „Women Entrepreneurs in Science“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Frauen stärker für den Weg in eine Selbstständigkeit zu motivieren.

Save the Date: Am 25. November um 16.00 Uhr findet die Auftaktveranstaltung statt, bei der das künftige Gründerinnen-Netzwerk vorgestellt wird. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Online-Veranstaltung teilzunehmen. Anmeldungen sind hier möglich. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auch in der zugehörigen Pressemitteilung nachzulesen.

Wir haben vorab mit dem Projekt-Team gesprochen und stellen euch die Hintergründe vor:

Wie kam es zu diesem Projekt?

Männer gründen häufiger als Frauen. Dieses Ungleichgewicht lässt sich bereits über Jahre beobachten. Viele Frauen haben während des Studiums eine Gründungsidee, verfolgen diese aber aufgrund verschiedener Hindernisse nicht weiter. Um das zu ändern, kam die Idee vom Aufbau eines Netzwerks, um Frauen in der Entscheidung zur Gründung zu bestärken, ihnen beratend zur Seite zu stehen und sie mit erfolgreichen Unternehmensgründerinnen zusammenzubringen. Vor diesem Hintergrund fanden Gespräche zwischen dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und dem Lehrstuhl für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung und UNESCO-Lehrstuhl für Entrepreneurship und interkulturelles Management der BUW statt. Denn auch die Landesregierung hat den geringen Anteil an Gründerinnen in NRW erkannt und möchte diesen bis 2025 erhöhen.

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (l.) überreichte den Förderbescheid für das Projekt „Women Entrepreneurs in Science“ an Prof. Dr. Christine Volkmann und Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch © Friederike von Heyden

Unter der Leitung von Prof. Dr. Christine Volkmann, zugleich Inhaberin der o.g. Lehrstühle, wurde daraufhin ein Konzept ausgearbeitet, welches den Aufbau eines landesweiten Netzwerkes für Gründerinnen vorsieht. Dieses konnte überzeugen, denn am 9. Juli 2020 folgte der Förderbescheid in Höhe von knapp 2 Mio. Euro , der von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen übergeben wurde.

Warum gründen Frauen seltener?

Der Anteil von weiblich geführten Gründungen ist bundesweit verhältnismäßig eher gering. Studien belegen, dass etwa Stereotypen Frauen bei der Gründung von Start-ups benachteiligen. Außerdem existiert ein schlechterer Zugang zu Investor/-innen. Ein Großteil der Frauen übernimmt zudem die Kinderbetreuung und hat entsprechend weniger Zeit für eine Gründung. Interviews mit Gründerinnen belegen, dass Workshops noch überwiegend männerdominiert sind. Allgemein mangelt es an weiblichen Vorbildern, die nahbar und greifbar sind.

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Was soll mit der Förderung umgesetzt werden?

Für die Hochschulen in NRW soll ein Netzwerk geschaffen werden, um gründungsinteressierte Frauen zusammen zu bringen und ein positives, begeisterndes Umfeld sowie gemeinsamen Tatendrang zu schaffen. Hierdurch soll eine Kultur des Probierens und Schaffens etabliert werden, bei der eine Euphorie und Anerkennung für das Thema Gründung wachsen.

Es finden unterschiedliche Veranstaltungsformate statt, wie ein „Women Entrepreneurs in Science Circle“. Der erste ist bereits für den 8. Dezember terminiert. Auch ein „Coffee&Meet“ und ein Summit werden ins Leben gerufen. Sei es, um mit anderen Gründerinnen in den Austausch zu kommen, oder auch Mentor/-innen und Unterstützer/-innen kennenzulernen. Dazu sind eine Gründungsberatung und ein Inkubatorprogramm geplant.

Welche Erfolge können bereits verzeichnet werden?

Es konnte ein großes Netzwerk an sehr inspirierenden und motivierten Gründerinnen gebildet werden. Gleichzeitig wurden viele Hinweise gesammelt, was einzelnen Gründerinnen in ihrer (Vor-)Gründungsphase fehlte. Diese Informationen werden in den geplanten Veranstaltungen verarbeitet.

Wer ist das Team hinter dem Projekt?

Insgesamt arbeiten fünf Frauen und ein Mann an dem Projekt. Damit werden unterschiedliche Kompetenzen abgedeckt. So gibt es eine Vertreterin aus dem Bereich Nachhaltigkeit, eine aus der Gründungs- und Unternehmensberatung sowie jemanden mit Expertise in der Finanzierung. »jl«

Weitere Informationen zum Projekt:

Interessierte Frauen können über die Kanäle Instagram (women_entrepreneurs_in_science) und LinkedIn (Women Entrepreneurs in Science) mit dem Team in Kontakt treten und sich über gründungsrelevanten Content informieren oder sich auch per Mail (thelen@wiwi.uni-wuppertal.de / jensenh@wiwi.uni-wuppertal.de) an die Verantwortlichen wenden.

Tipp: Es wird aktuell an einem Newsletter gearbeitet! Wer an einer Aufnahme in den Verteiler interessiert ist, kann ebenfalls diese Kontaktmöglichkeiten dazu nutzen!

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