The Rocky Horror Show

The Rocky Horror Show ist ein weltweit bekanntes und provokantes Musical der 70er Jahre aus London. In Form einer neuen und ein Stück weit noch provokanteren Inszenierung, nach Sebastian Welker, kam das Musical nun nach Wuppertal.

Titelfoto: Jens Grossmann

Ein Kult-Musical von Richard O‘Brien aus dem Jahre 1975 in Wuppertal

Das frisch verlobte Paar Brad Majors und Janet Weiss findet, nicht ganz freiwillig, nach einem Autounfall Zuflucht im Schloss eines außerirdischen Wissenschafters, Dr. Frank N. Furter, vom Planeten Transsexual, aus der Galaxie Transylvania. Dr. Frank N. Furter stellt seiner Familie an diesem Abend seinen wissenschaftlichen Durchbruch, den Adonis ähnlichen, zu Frank N. Furters sexuellem Vergnügen erschaffenen Rocky vor. Durch das Aufeinanderprallen des zunächst sehr prüden Paares auf die sexuell sehr extrovertierte außerirdische Gemeinschaft, kommt es im Laufe des Stücks gehäuft zu Chaos bringenden Liebesakten.

„Ich fand es super lustig! Ein Musical zum Mitsingen und Mittanzen! Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es noch ein wenig anstößiger geworden ist. Wo ich früher Raum zur Interpretation seitens des Publikums sah, ist heute sexuelle Handlung.“

Gast aus dem Publikum

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Das wilde Zusammentreffen ist auf eine sehr unterhaltsame Art, mit einem wirklich tollen Bühnenbild, in Szene gesetzt worden – ob fliegende, ferngesteuerte Fische, die durch und über die Publikumsreihen flogen, oder Protagonisten, die samt Bühnenbild abhoben. Visuell und musikalisch ist es ein sehr vielfältiges, aufwändiges und mit großem Spaß anzuschauendes Stück.

Um dieses für das Publikum so richtig interaktiv zu machen, konnte jeder, der lustig war, zu Beginn der Aufführung kleine Tütchen mit Wasserpistolen, Reis, Klopapier und mehr für vier Euro kaufen.

Foto: Jens Grossmann

So verwandelte sich der Saal, an den vorgegebenen Stellen, in ein Meer von aktiven und gut gelaunten Zuschauern, die nicht davor scheuten, nass zu werden, mit Reis oder Klopapier zu werfen oder wild zu tanzen und zu singen. »ame«

„Mir hat es wirklich gut gefallen. Besonders das Bühnenbild und die TänzerInnen haben mich sehr beeindruckt.“

Marie Elmering, blickfeld

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