Am 22. September: Autofreier Tag in Wuppertal

„Das Auto stehen lassen, um die Stadt neu zu entdecken“

Am 22. September findet jährlich der internationale Autofreie Tag statt. Um die Umwelt zu schonen, aber auch die eigene Stadt neu zu entdecken, verzichten Menschen auf ihr Auto und nutzen stattdessen Bus, Bahn und Fahrrad oder gehen zu Fuß. Dank des Engagements der Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Nord und des Gymnasiums Bayreuther Straße ist dieses Jahr auch Wuppertal dabei. Ehrenamtliche Initiativen wie die Fahrradstadt Wuppertal, der Talradler, der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Bergischen Universität und UtopiastadtRad organisieren unter der Schirmherrschaft des Wuppertaler Oberbürgermeisters Andreas Mucke ein umfangreiches Programm für den Tag an verschiedenen Orten der Stadt.

Autofrei wird mit Kaffee, Brötchen und jeder Menge Infos belohnt

Kein Fahrrad zu haben ist keine Ausrede: Beim UtopiastadtRad-Verleih gibt es bereits ab fünf Uhr morgens den passenden Drahtesel kostenfrei gegen Pfand (und gerne auch gegen eine kleine Spende). Überhaupt lohnt sich der Weg über die Nordbahntrasse: Sie gehört zu einer der schnellsten (Fahrrad-)Routen in Wuppertal, wie online beim Trassenexpress (NBTX) zu erfahren ist. Zudem bietet die Interessengemeinschaft Fahrradstadt Wuppertal ein „Breakfast on the Bridge“ mit Kaffee und Brötchen – transportiert mit dem beliebten Lastenrad Fienchen. Am Bahnhof Vohwinkel informiert der ADFC über das Pendeln mit Rad und ÖPNV, Falträder stehen zum Ausprobieren bereit. Außerdem gibt es zum Autofreien Tag eine Sonder-“Critical Mass“, die um 19 Uhr am CinemaxX startet.

AStA organisiert Gratis-Kaffee, Uni-Fahrten und einen bewachten Parkplatz

In Zusammenarbeit mit den Uni-Radlern organisiert der Wuppertaler AStA zwei Fahrten hoch zur Uni: um 6:40 Uhr vom Parkplatz der Historischen Stadthalle und ab 9 Uhr von der Ohligsmühle (Kopfstück zur Baustelle). Darüber hinaus wird es um 11:30 Uhr eine MensaExpress-Spaßfahrt geben, die von der Uni-Mensa ins Tal und zurück führt. Ihre Fahrräder können Studierende, die zur Sprechstunde oder in die Bibliothek wollen, auf den vom AStA bewachten Parkplatz vor der Mensa stehen lassen. Wer ohne Auto kommt, wird dort ganztägig mit kostenlosem Kaffee belohnt. Ein weiteres Highlight ist die Vorstellung des Lastenrads Fienchen zwischen 13 und 15 Uhr vor dem Flügelhügel bzw. im unteren Innenhof.

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Warum mit dem Rad durch die Stadt zur Uni fahren?

„Seitdem ich in die Innenstadt gezogen bin, fahre ich eigentlich nur noch mit dem Fahrrad. Damit bin ich nicht nur schneller als der Bus, sondern auch noch wach, wenn ich in der Uni ankomme. Früher bin ich auch Auto gefahren, aber mit Ampeln, Staus und Parkplatzsuche kam ich oft zu spät. Außerdem war ich mit Reparaturen und Benzinkosten ständig leite“, fasst AStA-Ökologiereferent Lukas einige Vorteile zusammen.
Talradler-Blogger, IG-Fahrradstadt-Mitglied sowie ehemaliger Wuppertaler Student Christoph Grothe ruft alle WuppertalerInnen dazu auf, mitzumachen, denn „der Autofreie Tag ist die Gelegenheit das Auto stehen zu lassen, um die Stadt neu zu entdecken!“ »mw«

Titelbild: Das Lastenrad Fienchen auf der Wuppertaler Critical Mass – rechts Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke © Talradler

Weitere Informationen sind unter den folgenden Links abrufbar:

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