Bühnen-Flatrate für Studierende

Ein langer Uni-Tag geht zu Ende: Die Seminare sind vorbei, die Vorlesungen gehört und die Bücher für die nächste Prüfung ausgeliehen. Jetzt abschalten, Freunde treffen und gemeinsam weggehen. Der Standard beim Abendprogramm: Kino, Kneipe und die Disco. „Neu“ hinzugekommen: Oper, Schauspiel und Orchester – mit freiem Eintritt zum gesamtem Spielplan.

Ab nächster Woche: Freier Eintritt zu Oper, Schauspiel und Sinfoniekonzerten

Die Wuppertaler Bühnen + Sinfonieorchester GmbH, das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal (HSW) und der AStA der Uni Wuppertal haben ein bundesweit einmaliges Kooperationsprojekt ins Leben gerufen: die Bühnen-Flatrate. Angeregt durch die Kooperation zwischen Schauspielhaus und AStA in Bochum, beinhaltet die Wuppertaler „All you can see“-Vereinbarung auch musikalische Unterhaltung.

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„Brückenschlag zwischen Studierenden und Stadt“

HSW-Geschäftsführer Fritz Berger sowie der Geschäftsführer der Wuppertaler Bühnen + Sinfonieorchester GmbH Enno Schaarwächter und der AStA-Vorsitzende Sven Metz sehen die Bühnen-Flatrate als weiteren „Brückenschlag zwischen Studierenden und Stadt“ und als Beitrag zur Entwicklung einer „lebendigen Universitätsstadt Wuppertal“ an. Gerade die „abwechslungsreiche und vielschichtige Kulturszene“ lohne sich zu erkunden. Der kostenfreie Zugang könne dabei die „Hemmschwelle senken“, wie Julia Haller, Koordinatorin für Marketing und Vertrieb der Bühnen, ausführt. Sie hofft, viele Studierende im kommenden Semester begrüßen zu dürfen, die sich von den klassischen Kulturinstitutionen begeistern lassen.

AStA und HSW teilen sich die Kosten für die Flatrate jeweils zur Hälfte: Pro Semester erhalten die Bühnen einen Euro pro Studierenden, finanziert durch die Sozialbeiträge beider Institutionen – ohne Beitragserhöhung.

So funktioniert die Bühnen-Flatrate

Studierende, die beim Blick in den Veranstaltungskalender fündig geworden sind, können über die Hotline der „Kulturkarte“ (0202 / 563 76 66) ab 10 Tage vorher bereits ihre Tickets reservieren. Wie schon beim Semesterticket gilt auch hier die „+1“-Regelung: So können Großmutter, Freundin oder Geschwister, die keine Studierenden sind, auch in den Genuss klassischer Unterhaltung kommen. Die Karten liegen dann bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse zur Abholung bereit. »mw«

Frage: Ab dem Sommersemester 2014 könnt ihr Oper, Schauspiel und Orchester kostenfrei bzw. durch den Sozialbeitrag finanziert besuchen. Wie steht ihr dieser Option gegenüber? Stöbert ihr bereits durch das Programmheft oder lässt euch diese Möglichkeit kalt? Schreibt uns eure Meinung!

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  1. Ich musste mir immer wieder eingestehen, die Angebote der Wuppertaler Bühnen zu selten zu nutzen, obwohl viel interessantes und tolles dabei ist.
    Doch jetzt wäre es schon reichlich doof auch noch kostenfreie Vorstellungen nicht zu besuchen. Der gelegentliche Theaterbesuch wird also fortan dazu gehören.
    Es ist eine ganz großartige Idee, die da von den Verantworlichen im AStA umgesetzt wurde und wird sicher ihre Wirkung nicht verfehlen.

  2. Das Angebot klingt spannend.
    Als Wuppertaler finde ich es bloß schade, dass anscheinend nicht an Pendler-Studenten die an anderen NRW-Unis immatrikuliert sind gedacht wurde. Hier würde ich mich über eine Ausweitung des Angebots freuen – wenngleich das mit Sicherheit eine größere konzeptionelle Frage ist, aber hey: Beim Uni-Sport klappt das auch. 🙂

  3. Ich finde es absolut genial, da sich die wenigsten Studenten den eintritt leisten können/wollen. Habe leider erst jetzt davon Wind bekommen. TOP

  4. Pingback: Die Augenwischerei mit der AStA-Beitragssenkung › aber aber Arne …

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