Wahlen zum neuen Studierendenparlament

Vom 30. Juni bis zum 4. Juli können Wuppertaler Studierende ihre Interessenvertretung bestimmen

Einen Überblick über die Kandidierenden sowie die Wahlprogramme bietet die vom Wahlausschuss herausgegebene Wahlzeitung. Sie liegt derzeit überall auf dem Campus aus und kann am Ende dieses Artikels als Download bezogen werden. Der Unterschied zwischen on- und offline: Kurz nach der Herausgabe musste der Wahlausschuss einen (korrigierten) Korrekturzettel im Umfang einer DinA4-Seite ergänzen. Dieser liegt den Campus-Exemplaren nun bei. Online wurden die Korrekturen innerhalb der Zeitung vorgenommen.

Vom Dauerthema UniCard bis zur Forderung nach mehr Transparenz

Die Listen haben fleißig sich zum Teil überschneidende Forderungen formuliert und verweisen auch auf Erfolge in der vergangenen Amtsperiode. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um Wahlwerbung, die kritisch hinterfragt werden sollte:

Die Thematik der UniCard beispielsweise hat sich zum Dauerbrenner entwickelt und fand bereits in der Wahlzeitung für 2010 Erwähnung. Letzte, öffentlich erkennbare Umsetzungsversuche von Seiten der Studierendenschaft erfolgten Ende 2012. Anschließend schien das Thema sowohl im AStA als auch im StuPa keine Bedeutung mehr zu haben.

Erneut auf der Agenda: Eine Karte für alles.

Eine UniApp wird bereits von Seiten der Hochschule selbst fokussiert. Auf dem Portal „vergabe.NRW“ findet sich unter der Bezeichnung „Entwicklung und Bereitstellung einer Campus-App“ eine entsprechende öffentliche Ausschreibung. Die Angebotsfrist hierfür ist bereits abgelaufen. Derzeit läuft das Vergabeverfahren. Kürzlich wurde auch die Stellenausschreibung „App-Entwicklerin/App-Entwickler“ auf der Job-Seite der Universität veröffentlicht.

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Auf den Erfolgslisten lässt sich unter anderem die Senkung des AStA-Beitrages finden. Wie kürzlich bekannt geworden, ist gerade diese Beitragssenkung zunächst gescheitert (blickfeld berichtete). Der Grund: Der Beschluss erfolgte einerseits zu spät und andererseits fehlt die notwendige Dokumentation in Form eines StuPa-Protokolls. Nicht das einzige Protokoll, das seit März fehlt. Ein Ausdruck von mangelnder Transparenz, dem die Wahllisten seit Jahren und auch bei dieser Wahl wieder entgegentreten möchten.

Es lohnt sich bei der Lektüre der Wahlzeitung die Hintergründe zu beleuchten. Weitere Informationsquellen bieten die Webseiten der einzelnen Listen sowie das persönliche Gespräch auf dem Campus. Denn zwischen Wahlzeitungen und Wahlplakaten stellen sich die Kandidierenden auch persönlich den Fragen der Studierendenschaft. »mw«

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