bdvb Hochschulgruppe besuchte UPS-Paketverteilzentrum am Kölner Flughafen

Egal, ob beim privaten Online-Shopping oder beruflichen Einkäufen – was für uns mit einem Klick auf den „Kauf“-Button erledigt ist, löst auf der anderen Seite eine ganze Logistikkette aus. Das Herz des Ganzen, das UPS-Paketverteilzentrum am Airport Köln/Bonn, konnte die bdvb Hochschulgruppe der Bergischen Universität nunmehr zum zweiten Mal für einen Rundgang besuchen. In diesem Verteilzentrum, was weltweit das zweitgrößte von UPS ist, werden stündlich bis zu 190.000 Sendungen größtenteils vollautomatisch sortiert und zum globalen Versand vorbereitet.

UPS-Vortrag im Airport Köln/Bonn © bdvb

Doch bevor es mit von UPS eigens für Führungen engagierten Guides in die Sortieranlage am Flughafen ging, wurde den interessierten TeilnehmerInnen viel Wissenswertes über das Unternehmen und die damit verbundenen Karrieremöglichkeiten vorgestellt. Britta Weber, Personalvorstand UPS-Deutschland, berichtete, wie ihr Berufseinstieg beim Versanddienstleister verlief, welche Möglichkeiten sich ihr boten und was das Unternehmen für die angehenden Wirtschaftswissenschaftler aus Wuppertal bereithält.

„Free Willy“-Wal wurde per UPS geliefert

Es folgte ein Vortrag über den Logistikriesen selbst. Dabei war die Firmengeschichte gespickt mit interessanten Anekdoten – ein Beispiel: Die außergewöhnlichste Fracht, die mit einem Transportflugzeug je bewegt wurde, war der Killerwal aus dem Hollywood-Film „Free Willy“.

Auf dem Rollfeld © bdvb

Darauf folgte die Führung in das Herz des Logistikzentrums: Auf einer Fläche von insgesamt 15 Fußballfeldern, durch die sich Bänder mit einer Länge von rund 40.000 Metern ziehen, konnten sich die Studierenden während einer laufenden Schicht von der Leistungsfähigkeit und den Abläufen überzeugen. So werden die meisten Sendungen mittels mehrerer Scanner automatisch den Zielen zugeordnet und in entsprechende Säcke verteilt. Diese werden nun, je nach Destination, in speziellen Boxen auf die Flugzeuge umgelegt. Auch die Überprüfung durch den Zoll, beispielsweise auf Betäubungsmittel oder Drogen mittels spezieller Spürhunde, konnte beobachtet werden.

„ready for takeoff“ – vom Band ins Flugzeug

Ladevorgang eines Flugzeuges © bdvb

Im Anschluss wurden die Rollfelder und die unterschiedlichen Flugzeugtypen gezeigt. So konnten auch Be- und Entladungen beobachtet werden, bevor es nach mehr als vier Stunden wieder in Richtung Ausgang ging. „Eine sehr interessante Betriebsbesichtigung, die Lust auf mehr macht“, fasst Marius Siepmann, bdvb-Vorstandsmitglied den Ausflug zusammen. »red«

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