Flüchtlingsprojekt an der Bergischen Universität Wuppertal

Dozentinnen und Dozenten sowie Studierende der Bergischen Universität Wuppertal machen sich mit der Initiative „In unserer Mitte" für einen guten Zweck stark.

Gemeinsam engagieren sie sich für Flüchtlinge, die in Wuppertal eine notdürftige Bleibe oder eine dauerhafte Heimat suchen. Hierzu laden das Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent) und die Initiative „In unserer Mitte“ zu einer Informationsveranstaltung ein, die am Dienstag, 23. Juni 2015, um 18 Uhr im Bergischen Zimmer (Campus Grifflenberg, Gebäude ME, Ebene 02, Raum 30) stattfinden wird. Es werden eine Ausstellung zum Thema „Flucht“ präsentiert und verschiedene Projekte von Studierenden vorgestellt. Gesucht werden noch Mitwirkende für folgende Projekte: individuelle Partnerschaften mit Flüchtlingen in Hinblick auf Studien- und Berufsperspektiven; Unterstützung bei Deutsch-Kursen und Nachhilfeunterricht; ein interkultureller Gesprächskreis; Musik, bildende Kunst und Theater als Ausdrückmöglichkeiten eigener Erfahrungen und Hoffnungen auch bei anfänglichen Sprachbarrieren.

© Amnesty International

Zurzeit gibt es eine Fotoausstellung in der Mensa, um die Aufmerksamkeit der Studierenden und Beschäftigten der Bergischen Universität Wuppertal für diese Veranstaltung zu gewinnen. Außerdem soll mit diesen Bildern das Interesse junger Menschen für das Thema Ehrenamt geweckt werden. Die Ausstellung besteht aus drei Elementen, beginnend mit der internationalen Lage der Flüchtlinge, die bspw. über das Mittelmeer nach Europa fliehen (Fotos: Amnesty International), der lokalen Perspektive mit Fotografien von Geflüchteten mitten in Wuppertal (Fotos: Tom V. Kortmann, Text: Helge Lindh/Tom V. Kortmann) und einer Fotoserie von Flüchtlingen, die an der Johannes-Passion im Opernhaus von April bis Mai mitgewirkt haben. »ha«

Korrektur (25.06.2015): In einer früheren Version unseres Artikels wurde ausschließlich Amnesty International als Bildgeber für die Mensa-Ausstellung genannt. Amnesty stellt jedoch nur einen Teil der ausgestellten Fotografien. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

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