Halbzeitbilanz zur Bühnenflatrate

Im Sommersemester 2014 ging die Bühnenflatrate an den Start. Ein Jahr danach ziehen die drei Kooperationspartner, bestehend aus dem Hochschul-Sozialwerk (HSW), dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und den Wuppertaler Bühnen, ein positives Zwischenfazit.

2.500 Studi-Tickets wurden bislang über das Angebot von Sozialwerk, AStA und Wuppertaler Bühnen gebucht

Rund 2.500 Tickets wurden von Studierenden bislang über die Flatrate gebucht. Meist besuchten sie das Angebot der Bühnen in Begleitung, die durch die „+1-Regelung“ ebenfalls kostenfrei Oper, Schauspiel oder Sinfonieorchester genießen konnte. Dabei sind alle drei Kulturbereiche ähnlich beliebt. Zu den Highlights gehörten die Opern „Tosca“ und „Hänsel und Gretel“ sowie Konzerte des ausscheidenden Intendanten Toshiyuki Kamioka.

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Für Enno Schaarwächter, Geschäftsführer der Wuppertaler Bühnen, ist das „ein wirklich gelungener Start, über den wir uns sehr freuen.“ Er hofft mit der Bühnenflatrate „interessierten Publikumsnachwuchs“ zu werben. Zufrieden zeigt sich auch Fritz Berger, HSW-Geschäftsführer: „Unser Projekt ‚Bühne frei für Studierende’ hat einen doppelten Charme. Wir öffnen eine für viele Studenten ungewohnte kulturelle Dimension und verbinden die jungen Menschen zugleich näher mit der Kulturstadt Wuppertal.“ Ebenfalls positiv äußert sich AStA-Vorsitz Philip Scheffler (RCDS): „Die Bühnenflatrate kommt bei den Studierenden gut an. Sie eignet sich vor allem für Gruppenausflüge und ist besonders unter den internationalen Studierenden beliebt.“ Scheffler spricht sich für eine Fortsetzung des Angebotes auch nach 2016 aus. Die gleiche Empfehlung gibt der ehemalige AStA-Vorsitz Sven Metz (LHG) ab, der maßgeblich an der Umsetzung der Flatrate mitgewirkt hat: „Rückblickend auf die letzten Jahre ist die Bühnenflatrate der größte Erfolg des AStA. Kein anderes Thema ist in der Öffentlichkeit so nachhaltig und positiv besetzt wie sie. Ich bin nach wie vor von ihr begeistert und nehme Gleiches auch aus der Studierendenschaft wahr.“

Der aktuelle Vertrag zwischen HSW und AStA, welche die Flatrate mit je 50 Cent pro Studierender/dem und Semester finanzieren, und den Wuppertaler Bühnen ist auf eine zweijährige Zusammenarbeit ausgelegt. Zum Ende der Laufzeit werden die drei Partner über eine Fortsetzung verhandeln. »mw«

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  1. Ergänzend ist vielleicht anzumerken, daß für die rund 2.500 Tickets von der Studierendenschaft sowie dem HSW jeweils rund 19.000€ (18Tsd. Studierende SS, 20Tsd. WS) gezahlt wurden – der Begriff „kostenfrei“ trifft wohl nicht ganz zu – mit 15€ je Ticket eher „günstig“.

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