Auf einen Blick: Dezember’12-1

Umfrage zum Semesterticket

Angesichts des 20-jährigen Jubiläums des Semestertickets hat blickfeld gefragt, welche Erweiterung sich die Wuppertaler Studierendenschaft für das Ticket wünscht. Etwa die Hälfte der über 200 TeilnehmerInnen hat sich für eine Erweiterung der Mitnahmeregelung auf ganz NRW ausgesprochen. Blickfeld hat den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) an der Uni Wuppertal zu diesem Wunsch befragt.

„Aktuell gibt es diese Möglichkeit nur im VRR. Aber auch hier ist sie beschränkt. Denn seit dem 1. Januar 2012 gehört die Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) mit zum VRR. Deren Bereich heißt im VRR jetzt Region Nord. In deren Bereich gelten sowohl die Mitnahmeregelung als auch die Fahrradmitnahme für uns Studenten, die aus der Region Süd des VRR kommen, nicht.

Aktuell schließen wir uns deshalb mit anderen ASten kurz, um über die Ausweitung der Vorteile auf das gesamte aktuelle VRR-Gebiet zu verhandeln“, erklärt Andre Thiemermann, AStA-Referent für Mobilität und Ökologie.

Ergebnis der Umfrage „Das Semesterticket feiert 20-jähriges Jubiläum. Welche Erweiterung wünscht ihr euch für die Zukunft?“:

  • Mitnahmeregelung (2.Person) auf ganz NRW ausdehnen: 100 Stimmen
  • IC-/EC-/ICE-Erweiterung (durch Zuzahlung): 56 Stimmen
  • Reduzierung des Preises: 30 Stimmen
  • Einführung von Vorkurstickets: 14 Stimmen
  • 1.Klasse-Nutzung (durch Zuzahlung): 1 Stimme
  • Mitnahmeregelung von Kindern zwischen 6 und 14 Jahren: 1 Stimme

Zur Linie 603

Über 1000 UnterzeichnerInnen sprechen sich für den Erhalt der Linie 603 in jetziger Form aus.

Das Hochschul-Sozialwerk (HSW) und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Bergischen Universität Wuppertal sind mit ihren Widersprüchen gegen die Streichung der Linie 603 auch im Hauptausschuss der Stadt Wuppertal gescheitert. Der AStA hatte in einer Online-Petition über 1.000 Unterschriften für den Erhalt der Linie gesammelt. Fritz Berger, HSW-Geschäftsführer, erklärt dazu online auf der Seite des Sozialwerkes: „Wenn man bedenkt, dass die WSW dank des Semestertickets mit inzwischen 17.200 Studenten jährlich sichere Überschüsse generiert, ist die kompromisslose Kürzung der 603 einfach nur ärgerlich.“

Zur vollständigen Meldung des HSW: http://hochschul-sozialwerk-wuppertal.de

Vom Wohl und Wehe der Staatsverschuldung

Vortragsreihe

Die Wuppertaler Historiker Thorsten Beigel und Dr. Georg Eckert veröffentlichen unter der These „Die Staatsverschuldung hat den modernen Staat überhaupt erst geschaffen“ den Sammelband „Vom Wohl und Wege der Staatsverschuldung: Erscheinungsformen und Sichtweisen von der Antike bis zur Gegenwart“. Der Band bietet einen Überblick über 2.500 Jahre Geschichte der Staatsverschuldung, startet in der athenischen Demokratie und behandelt auch die aktuelle Euro-Krise.

Unter dem Titel „Vom ‚Donner der Weltgeschichte’ – Staatsverschuldung in historischer Perspektive“ organisieren die beiden Autoren zudem eine Vortragsreihe zum Thema. Mit Dietmar Bell MdL, Prof. Dr. Birger Priddat (Universität Witten-Herdecke) und Prof. Dr. Klaus Schubert (Universität Münster) wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Inszenierungen von Staatsverschuldung“ die Reihe gestartet.

Das o.g. Werk ist im Aschendorff Verlag erschienen und kann zum Preis von 29,80 Euro erworben werden.

Weitere Informationen:

»mw«

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