Juso HSG und Linke.SDS: Neue AStA-Koalition steht

Rund 2.900 Studierende nahmen an der Wahl zum Studierendenparlament (StuPa) im Januar 2021 teil. Mit 43,1 Prozent konnte die Juso Hochschulgruppe zwar die meisten Stimmen verbuchen, doch reichen die daraus resultierenden neun Sitze im 21-köpfigen StuPa nicht für eine eigene Mehrheit aus. Mit der Liste Linke.SDS wurde nun eine AStA-Koalition gebildet.

Gemeinsam verfügen die Listen über 17 Sitze. Der RCDS, alleinige Opposition, besetzt die übrigen vier. Mit dieser Mehrheit wurde zur ersten ordentlichen Sitzung des Studierendeparlamentes am 3. März 2021 ein neuer Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) gewählt.

„Die neue AStA-Koalition setzt sich, insbesondere durch Positionierung zu hochschul- und wissenschaftspolitischen Fragen, für die sich aus der Gesamtheit ihrer Lebensverhältnisse ergebenden Interessen unserer Studierenden ein“, erklärt der neue „rot-rote AStA“ zu seiner grundsätzlichen Ausrichtung.

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AStA Wuppertal: „Wir sagen: Studierende sind einen Tarifvertrag wert!“

Ein Schwerpunkt der künftigen Arbeit soll der Einsatz für eine tarifgebundene Bezahlung von studentischen (SHKs) und wissenschaftlichen Hilfskräften (WHFs) sein. Einen solchen gibt es bislang nur in Berlin. Studentische Beschäftigte verdienen dort seit diesem Jahr 12,68 Euro und profitieren von weiteren Zusätzen, beispielsweise verschiedenen Lohnzuschlägen und einem Urlaubsanspruch über 30 Arbeitstage. Studentische Beschäftigte in Wuppertal haben weniger: „Der Urlaubsanspruch beträgt 20 Tage pro Jahr, wenn Sie das ganze Jahr beschäftigt sind.“ Auch verdienen SHKs mit 10,75 Euro weniger als ihre Berliner Kommilitoninnen und Kommilitonen. Das Gehalt unterscheidet sich auch innerhalb Nordrhein-Westfalens: In Köln wird 10,20 Euro pro Stunde gezahlt, an der Heinrich-Heine Universität hingegen 11 Euro.

Bergische Universität Wuppertal soll bis 2025 klimaneutral werden

Einen großen Stellenwert in dem unserer Redaktion vorliegenden Koalitionsvertrag nimmt zudem das Thema „Nachhaltigkeit“ ein. Hier möchte sich der neue AStA etwa im Rahmen eines runden Tisches zu „Klimaschutz & Nachhaltigkeit“ an der Wuppertaler Universität dafür einsetzen, dass „die BUW frühestmöglich (2025) klimaneutral ist.“ Auch sollen bei der anstehenden Neuausschreibung zur Stromversorgung erneuerbare Energien gewählt werden. Derzeit bezieht die Bergische Universität sogenannten „grauen Strom“, der Atom- und Kohlestrom beinhaltet. »mw«

So setzt sich der neue AStA Wuppertal zusammen

  • Vorsitz: Joshua Gottschalk, Benjamin Fachinger und Torben Klebert
  • Finanzen: Kai Radant
  • Kultur: Philip Cramer und Gabriel Lehmann
  • Soziales: Felix Pestke und Marthe Marie Monreal
  • Hochschulpolitik & politische Bildung: Lisa-Marie Grünewald und Lars Büttner
  • Nachhaltigkeit: Dennis Halbach
  • Presse Nico Quittmann

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  1. Frederick Berger

    Mehr Sitze als das Odeon damals…

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