Der Postillon geht auch offline

Am 26. Oktober öffnet die Wuppertaler börse (Wolkenburg 100) ihre Pforten für Anne Rothäuser und Thieß Neubert. Die beiden sind die Originalsprecher der Postillon-Video und -Radionachrichten. Einlass ist ab 19 Uhr, los geht’s dann um 20 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf für 28,90 Euro oder bei der blickfeld-Verlosung.

Bereits seit 2008 (laut eigenen Angaben seit 172 Jahren) versteht sich Postillon-Gründer Stefan Sichermann bestens darauf, Internetuser mit seinen Beiträgen, im Stil von Artikeln und Agenturmeldungen, zum Schmunzeln zu bringen. Laut Sichermann freue man sich, „nun auch dem internetfernen Publikum das Geld aus der Tasche zu ziehen und dem Ziel der Weltherrschaft ein Stück näher zu kommen“. In typischen Postillon-Beiträgen werden nationale und internationale VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft, aber auch der verkrampfte „Ottonormal“-Deutsche auf’s Korn genommen und gesellschaftliche Trends ad absurdum geführt. Da bleibt einem manchmal das Lachen im Halse stecken. Hier nur eine kleine Auswahl besonders unterhaltsamer Postillon-Headlines: „Studie beweist: Indianer kennen doch Schmerz“, „Trick oder Magie? Zauberkünstler schafft es, sich mit Eiscafé-Serviette den Mund abzuputzen“ oder „Frau versucht seit Jahren vergeblich, Warentrenner zu kaufen“.

Postillon oder Tagesschau?

In Zeiten, in denen satirische Beiträge in kürzester Zeit von der Realität eingeholt, teils sogar übertroffen werden und auf Anhieb oft kaum feststellbar ist, was Fakt und was Fiktion ist, ist es nicht verwunderlich, dass sich satirische Formate auf allen möglichen Kanälen wachsender Beliebtheit erfreuen. Dabei kann Stuss und gediegener Schwachsinn im Angesicht der Realität eine regelrecht erfrischende und heilsame Wirkung haben. Allein auf Facebook folgen rund 2,8 Millionen Menschen dem Postillon (Die Tagesschau hat circa 1,6 Millionen „Likes“). Das Postillon Trio möchte mit ihrem deutschlandweiten Live-Programm Folgendes unter Beweis stellen: Für feinste (Polit-)Satire im Nachrichtenkostüm braucht es keine Glotze, kein Smartphone, kein Tablet mit Stream oder irgendwas mit Mediathek … Postillon geht auch offline und kommt dabei entwaffnend analog daher. Live und hautnah werden den ZuschauerInnen die erfolgreichsten Beiträge des Satiremagazins präsentiert. Daneben gibt es jede Menge unterhaltsame Videoclips, absurde Studien, die zu absurden Ergebnissen kommen und die unter Kennern beliebten Newsticker-Wortspiele.

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blickfeld-Verlosung: Gewinnt 1 x 2 Freikarten

Die blickfeld-Redaktion verlost 1 x 2 Freikarten zum Postillon-Abend in der Wuppertaler börse. Um zu den glücklichen GewinnerInnen zu gehören, müsst ihr bis zum 23. Oktober 2018, um 15 Uhr den folgenden Facebook-Beitrag »liken« und uns per Kommentar verraten, wer euch zum Satire-Abend begleiten soll. Wir wünschen euch viel Glück!

Unsere Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen. »jzo«

Korrektur (17. Oktober 2018): Postillon-Gründer Stefan Sichermann nimmt nicht an der Tour teil. Dies wurde ursprünglich von uns fälschlicherweise so angekündigt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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