Diskussionen: Neuer Campus Haspel und Busverkehr zur Universität

Am 19. Juni stehen zwei Themen auf der Agenda: Im Verkehrsausschuss der Stadt Wuppertal wird über den Punkt "Leistungsfähige und umweltfreundliche ÖPNV-Anbindung der Bergischen Universität" diskutiert. Gleichzeitig sprechen Studierende und Professor/-innen am Haspel darüber "den Campus räumlich sowie inhaltlich neu aufzustellen und zukunftsfähig zu machen". Heftiger Regen führte Ende Mai 2018 zu Gebäudeschäden an dem Uni-Standort.

Leistungsfähige und umweltfreundliche ÖPNV-Anbindung der Bergischen Universität

Der städtische Ausschuss für Verkehr tagt am 19. Juni 2019 um 16:00 Uhr im Rathaus Barmen (Ratssaal, 2. Etage). Die Ratsfraktionen von CDU und Grüne haben zur Sitzung einen gemeinsamen Antrag eingebracht, um den Beratungspunkt „Leistungsfähige und umweltfreundliche ÖPNV-Anbindung der Bergischen Universität“ in die Tagesordnung aufzunehmen. Dieser soll im öffentlichen Teil des Ausschusses diskutiert werden.

Neue Lösungen für den Nahverkehr zur Universität?

Im Antrag heißt es: „Angesichts des eindeutigen Ergebnisses der Bürgerbefragung werden die Pläne zur Schaffung einer Seilbahnverbindung über den Campus Grifflenberg auf die Südhöhen der Stadt nicht weiterverfolgt. Zur Verbesserung des Angebots im ÖPNV für die Studierenden der Bergischen Universität sollen nun zeitnah umwelt- und verkehrsgerechte Lösungen gefunden werden. Die WSW werden gebeten, solche Lösungen zu entwickeln und im Verkehrsausschuss vorzustellen. Es wäre wünschenswert, wenn bei der Lösungssuche die Kompetenz der Bergischen Universität einbezogen würde.“

Konkrete Ideen sind indes noch nicht bekannt. Die blickfeld-Redaktion wird an der Sitzung teilnehmen und im Anschluss berichten.

Weitere Informationen zur Sitzung des Verkehrsausschusses

  • Ratsinformationssystem der Stadt Wuppertal

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Wie soll der Campus Haspel in Zukunft aussehen?

Heftiger Regen führte Ende Mai 2018 zu Gebäudeschäden am Campus Haspel. Bis heute kann die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen einen größeren Gebäudeteil nicht nutzen. Die Universität geht davon aus, dass ein Ersatzneubau für das Gebäude HA erforderlich sein wird. Studierende und Professor/-innen der Fakultät sehen darin eine Chance, „den Campus räumlich sowie inhaltlich neu aufzustellen und zukunftsfähig zu machen“. Am Mittwoch, 19. Juni, findet daher von 10 bis 19 Uhr am Haspel eine „Campusarena“ statt, bei der Möglichkeiten und Visionen erarbeitet und ausgewertet werden sollen. Eingeladen sind nicht nur Studierende und Beschäftigte des Campus Haspel, sondern auch alle interessierten Bürger/-innen. »mw«

Weitere Informationen zur CampusArena:

Was im Mai 2018 am Campus Haspel geschah

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  1. „Zur Verbesserung des Angebots im ÖPNV für die Studierenden der Bergischen Universität sollen nun zeitnah umwelt- und verkehrsgerechte Lösungen gefunden werden.“

    Vorschläge:
    1. Würden Studierende das vorhandene Angebot ausreichend nutzen, wäre für alle ÖPNV-NutzerINNEN eine Entspannung zu erwarten. Wie bereits beschrieben hat sich bislang jede beobachtete „Stoßzeit“ binnen 10 Minuten aufgelöst, in denen i.a.R. 2 weitere Busse zur Uni eben nicht proppenvoll zur Verfügung standen.
    2. Würden die WSW die, wie bereits in der Vergangenheit bezahlte Dienstleistung erbringen, nämlich die E-Busse grundsätzlich bis zum Bus-Bahnhof fahren zu lassen und nicht für hundertausende Euro (nach eigenen Angaben der WSW) auch schon früher geleisteten Aufwand einsparen, wäre zumindest für die Anbindung der Uni eine Entspannung zu erwarten.

    Aber beides, womöglich weil zu einfach, ist nicht gewollt.

    Zum Xten Male: leere Busse hin und her fahren zu lassen, ist weder umwelt- noch verkehrsgerecht !

    Hier wird eine künstlich generierte Situation unnötig lange aufrechterhalten – vermutlich nur aus zweckdienlichen Gründen – und sinnbefreit darüber lammentiert.

  2. …ach so, vergessen:
    3. Für die 70% mehr Einnahmen durch gestiegene Studizahlen – also zusätzlich zu den enorm gestiegenen Preisen für das Semesterticket an sich – haben die WSW auch entsprechende Mehrleistung zu erbringen.

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