Überall nur Baustellen?

Zum Stand der Dinge am Campus Grifflenberg, Haspel und Freudenberg

Der Campus Grifflenberg wächst und wächst …

2011: Das Hörsaalzentrum und seine »HelloKitty«-Arena werden eröffnet. 2012: Auf der UniBib landet das »UFO« mit 200 Lernplätzen. 2015: Der Neubau für die Natur- und Ingenieurswissenschaften wird fertig.

Innenansicht des Neubaus © SOP Architekten Düsseldorf

Gegenüber dem Hörsaalzentrum (Gebäude K) entstehen für die Fächer Chemie und Biologie sowie Maschinenbau und Sicherheitstechnik jeweils ein zweigliedriges Labor- und Institutsgebäude mit insgesamt 16.500 qm Nutzfläche für rund 70 Mio. Euro. Eingebettet in viel Grün, mit einem attraktiven Foyer, einem Innenhof und einem Vorplatz, soll es neue Heimat für Forschung, Lehre, Wissenschaftler und die wachsende Zahl an Studierenden werden. Eine notwendige Maßnahme, denn mit über 19.000 Studierenden beherbergt die Uni Wuppertal mittlerweile mehr als doppelt so viele Studis wie zur Gründungszeit 1972 geplant war.

Mensa Campus Haspel

Mittags im Container

»Mensen« macht am Haspel derzeit wenig Spaß. Der Mensa-Container mit »Bunker-Atmosphäre« bleibt bis Ende 2015. Erst dann wird das neue Gebäude HC eröffnet und eine ›transparente‹ Mensa einziehen.

Geplanter Neubau am Haspel © kadawittfeldarchitektur GmbH, Aachen

Doch bis dahin müssen sich die Architektur- und Ingenieurstudenten noch gedulden. Immerhin: Die Geduld wird belohnt! Anstelle des alten Gebäudes aus den 1950ern, das 2011 abgerissen wurde, entsteht für rund 10 Millionen Euro ein moderner Komplex mit 2.800 qm Nutzfläche. Absolutes Highlight ist das durch lange Glasfassaden transparente und gleichsam ›offene‹ Erdgeschoss mit Hörsaal, Mensa und Ausstellungsflächen. Der neue Komplex am Haspel wird viel Raum bieten für die Lehre, für die interessanten und spannenden Entwürfe von angehenden Architekten und Ingenieuren sowie dann endlich auch für das leibliche Wohl.

Sportplatz © Telgheider

Die Generaloberst-Hoepner-Kaserne

In einer ehemaligen Bundeswehr-Kaserne stationiert die Uni den Fachbereich E für Elektrotechnik, Informationstechnologien sowie Druck- und Medientechnik. Interessant ist dieser Campus aber auch für andere Studis.

Im Jahr 1994 erwarb die Uni den ehemaligen Kasernenstandort. Damals befanden sich Gelände und Gebäude, von dem eines durch eine Panzerkollision halb eingestürzt war, in einem maroden Zustand. Die Sanierung kostete rund 35 Millionen Euro. Bereits 1999 konnten die ersten Studierenden am Campus südlich vom Grifflenberg einziehen. Doch erst im Jahr 2004 war der komplette Umbau fertig. Aktuell beherbergt er etwa 2000 Studierende. Für diese hat sich im Laufe des Jahres vor allem die Infrastruktur verbessert: Mit der Umgestaltung der Buslinie 603 wurde die Anbindung zum Campus verbessert. Zum laufenden Wintersemester hat das Sozialwerk zudem die Mensa erweitert, die bereits in den letzten Semestern dem Mittagsansturm nicht mehr standhalten konnte.

Mensaerweiterung

Grifflenberg-Studis werden eher selten Gast am Freudenberg sein. Doch wie wäre es mit einem Fußballkick nach Feierabend? Wo? Im Verborgenem liegt hinter der Freudenberg-Mensa ein kleiner Sportplatz, der gegen Gebühr für einen festen Termin pro Woche für ein gesamtes Sommer(!)-Semester gemietet werden kann. »mw«

Erstveröffentlichung des Artikels in der Printausgabe 03-2013, erschienen im Dezember 2013.

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