Uni-Gebäude erstrahlt in neuer Fassade

Der Campus Grifflenberg der Bergischen Universität Wuppertal soll komplett durchsaniert werden. Zum Jahreswechsel ist nun das erste Gebäude fertig geworden und soll im März bezogen werden.

2022 feiert die Bergische Universität Wuppertal ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie 1972 als Gesamthochschule und startete damals mit 3.500 Studierenden. Mittlerweile sind über 20.000 angehende Akademiker/-innen hinzugekommen, was sich auch an der Infrastruktur der Universität bemerkbar macht. Mit den Campus Freudenberg und Haspel gibt es zwei weitere Uni-Standorte und am Hauptcampus sind mit dem Hörsaalzentrum, dem Bibliotheksanbau und dem Ersatzneubau V und W weitere Gebäude entstanden. Nun sind die übrigen Gebäude am Grifflenberg dran.

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Die Sanierung des Gebäudes H ist nahezu abgeschlossen

Der Ersatzneubau schafft nämlich Platz, damit die älteren Gebäude am Campus saniert werden können. Während zum Start lediglich eine Demo-Fassade gegenüber der Universitätsbibliothek einen kleinen Eindruck vermittelte, wie die Bergische Universität in Zukunft aussehen könnte, kann an der Gaußstraße in Richtung Haupteingang nun das erste fertige Gebäude betrachtet werden.

Die Sanierung des Gebäudes H ist nahezu abgeschlossen, wie eine Pressesprecherin der Universität ausführt: „Die baubehördliche Abnahme erfolgte Ende vergangenen Jahres, die Fertigstellung ist bis Ende Februar geplant.“ Zu diesem Zeitpunkt soll das Gebäude betriebsbereit sein. „Der Einzug kann daher bereits ab Anfang März beginnen.“ Die offizielle Einweihung muss hingegen warten. Diese ist „erst für die Zeit angedacht, in der auch bereits die Außenanlagen angelegt werden konnten. Hierzu muss zunächst das Wetter mitspielen. Außerdem kommt es für eine Zusammenkunft ‚in Präsenz‘ natürlich auch auf die weitere Corona-Entwicklung an.“

Als nächstes ist die Sanierung des Gebäudes U für die Fachgruppe Physik geplant

Dafür soll ab Herbst 2022 mit dem Neubau für das Fach mit neuer Experimentierhalle begonnen werden, für das 2020 ein Architekturwettbewerb stattfand. Die Corona-Pandemie habe sich nur wenig auf die Sanierungsmaßnahmen ausgewirkt: „Einige Firmen konnten beispielsweise wegen Corona-Erkrankungen und Quarantäne der Mitarbeiter nicht wie gewohnt arbeiten.“

Wann der Campus Grifflenberg komplett durchsaniert ist, kann noch nicht beantwortet werden. „Dazu wird es in diesem Jahr neue Gespräche mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb geben. Im Ergebnis muss ein neuer ‚Generalplan‘ aufgestellt werden, der die Zeitplanung für die gesamte Sanierung enthält.“ Für die Uni-Vertreter ist klar, dass dafür viele Jahre veranschlagt werden müssen: „Die Sanierung muss ja weiterhin unter ‚Vollauslastung‘ der Universität geschehen, so dass der Lehr- und Forschungsbetrieb nicht über Gebühr gestört wird.“

Studierende überzeugt der neue „Uni-Look“

„Auch wenn wir Studierende aufgrund der aktuellen Corona-Lage kaum an der Uni sind, bin ich überzeugt, dass dadurch das Image weiter verbessert werden kann. Das Gebäude ist jetzt viel moderner und offener, wodurch der Campus für Studienbeginner bestimmt attraktiver wirkt“, so Soziologie-Studentin Laura Guerrero Barea (23). Chemiestudent Mirco Husung (26) stimmt zu: „Die neue Fassade sieht einladender aus. Dadurch wirkt die Uni um einiges moderner. Ich denke, das wirkt auch auf die neuen Studenten ansprechender.“ »mw«

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